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	<title>Dichter &#38; Denker</title>
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	<description>Ein Blog über Schreiben, Kreativität &#38; Zubehör</description>
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		<title>Ich schreibe wie &#8230; Schreibstil-Analyse á la I write like</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 13:22:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[analysieren]]></category>
		<category><![CDATA[Fun]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
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		<description><![CDATA[Stolperte soeben durch Zufall in JakBlog über einen Beitrag, der auf ein FAZ-Web-Tool verweist, das angeblich Textstile analysieren kann: www.faz.net/f30/aktuell/WriteLike.aspx Das Original &#8220;I write like&#8221; stammt aus den USA und ist here zu finden: http://iwl.me Die deutsche Version der FAZ preist sich als &#8220;eine absolut sichere und unbestechliche Messmethode&#8221; an. Ich habe es mit ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stolperte soeben durch Zufall in <a href="http://www.blog-cj.de/blog/2010/10/05/ich-schreibe-wie-eine-maschine/" target="_blank">JakBlog</a> über einen Beitrag, der auf ein FAZ-Web-Tool verweist, das angeblich Textstile analysieren kann:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.faz.net/f30/aktuell/WriteLike.aspx" target="_blank">www.faz.net/f30/aktuell/WriteLike.aspx</a></li>
</ul>
<p>Das Original &#8220;I write like&#8221; stammt aus den USA und ist here zu finden:</p>
<ul>
<li><a href="http://iwl.me/" target="_blank">http://iwl.me</a></li>
</ul>
<p>Die deutsche Version der FAZ preist sich als &#8220;eine absolut sichere und unbestechliche Messmethode&#8221; an. Ich habe es mit ein paar Produkten aus meiner Feder ausprobiert &#8230; und denke, man darf es nicht allzu ernst nehmen.</p>
<h2>Aus: &#8220;<a href="http://cosmopollite.de/" target="_blank">Cosmo Pollite</a>&#8220;</h2>
<p>„Wie war doch gleich Ihr Name, mein Herr?“<br />
„Pollite. Cosmo Pollite.“<br />
Das Gesicht des Rezeptionisten leuchtete auf, sein After Shave duftete auf der Stelle eine Spur süßer.<br />
„Aaah, Herr Pollite, der bekannte Philosoph zu Gast in unserem Hause – Herzlich Willkommen im Olympic.“ Er reichte Cosmo einen Schlüssel und nannte eine Zahl.<br />
„Aber die Taxirechnung&#8230; ich wollte nur sicherstellen&#8230;“<br />
Der menschliche Flakon lächelte. „Keine Sorge. Das geht mit der Hotelrechnung von Ihrem Konto ab, mein Herr.“<br />
„Ja, äh, mag sein.“ beharrte Cosmo, „Aber Fakt ist halt, dass ich gar nicht in diesem Hotel wohne.“<br />
Die Fußspitze des Hotelangestellten tappte hastig auf einen Schalter. Sofort rollten zwei Sicherheitsdroiden an. Unter der Rezeption öffnete sich eine Klappe und ein Flektronengeschütz mit flirrender Mündung richtete sich auf Cosmos Genitalien, von der Decke näherte sich eine Atomschleuder den ersten Vorboten seiner Hinterkopfglatze. Gierig tickten ihre Zielcomputer.<br />
Der Rezeptionist runzelte die Stirn und starrte misstrauisch auf ein Formular.<br />
„Sind Sie denn nicht Herr &#8230; Pollite, Cosmo?“</p>
<div id="WriteLikeCert" style="width: 400px; height: 150px; background-image: url(http://www.faz.net/f30/Images/diverse/WriteLikeCert.jpg);">
<div style="width: 285px; padding: 40px 0px 0px 15px; color: #0b0b66; font-size: 25px; line-height: 30px; font-family: Georgia; font-style: italic;"><span><a href="http://www.faz.net/f30/aktuell/WriteLike.aspx">Alfred Döblin</a></span></div>
</div>
<h2>Aus: &#8220;<a href="http://scottbradley.de/" target="_blank">Scott Bradley</a>&#8220;</h2>
<p>Dr. exo-bio Susan Savage lehnte sich zurück und ließ die Brille, die sie sich in die Haare geschoben hatte, wieder auf die Nase gleiten. Die blonde, blasse Wissenschaftlerin war nicht hübsch, aber auch nicht häßlich, halt der Typ Privatdozentin für extraterrestrische Biologie, die in den Filmen zumeist nur eine Aufgabe selbstlos erfüllen, nämlich den folgenden Satz zu sagen:<br />
„So etwas habe ich noch nie gesehen!“<br />
„Das weiß ich.“ Bradley lächelte freundlich wie ein Platzanweiser im Frauengefängnis. „Denn ich hab&#8217;s ihnen ja eben erst gezeigt. Also: Was ist es?“<br />
„Es ist eindeutig außerirdischen Ursprungs“, resümierte Susan.<br />
Wissenschaftlich, versteht sich.<br />
„Ja, ja“, brummte Bradley, der langsam ungeduldig wurde. „Aber das hilft mir nicht weiter. Mehr als 99 Prozent des Abschaums in der Galaxis sind außerirdischen Ursprungs. Im Grunde jeder Abschaum, der nicht irdischen Ursprungs ist.“</p>
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<div style="width: 285px; padding: 40px 0px 0px 15px; color: #0b0b66; font-size: 25px; line-height: 30px; font-family: Georgia; font-style: italic;"><span><a href="http://www.faz.net/f30/aktuell/WriteLike.aspx">Friedrich Nietzsche</a></span></div>
</div>
<h2>Aus &#8220;einfach rein damit&#8221;</h2>
<p>raucher. nichtraucher. kinonews.<br />
-zweimal, einmal. und einmal.<br />
ich lasse mich nieder, sitze auf präzisen zwiebelwürfeln. sehe mich in spiegelwand. da bin ich, jetzt allein.<br />
-mittlere. kleine. grosse. portion.<br />
mit gesenkten lidern denke ich an sie. als ich die augen öffne, steht vor mir pappe. XXL. big. nur DM. meine nahrung. XXL. big. pappe. aromen. einfach rein in die klappe.<br />
-weitersagen! McDonalds sucht mitarbeiter/-innen. alles weitere erfahren sie direkt bei unserem restaurantleiter. fragen sie und sie werden feststellen: McDonalds hat viele gute seiten.<br />
viel gutes. rein damit. nuggets. chips. frites. big. XXL. nur DM. weitersagen. sie hätte es mir doch sagen können. chicken. fish. pork. einfach rein damit. McDonalds[tm]. CocaCola(r). GrünerPunkt. den grünen punkt hat sie jetzt.<br />
-geben sie&#8217;s uns! stellen sie einfach ihr tablett in die tablettablage. wir trennen für sie.<br />
trennen. ihr lächeln, das letzte. happy shake. happy meal. ihr lächeln. royal. eine oma räumt tabletts auf, nebenjob zur rente. sie mault jeden an, der seinen kram nicht selbst wegräumt. keine enkel, kein lächeln.<br />
-machen sie reinen tisch! sie bringen&#8217;s her. wir räumen&#8217;s weg. tablett bitte hier abstellen. danke.<br />
geben sie&#8217;s uns? als ich schamhaft in der schachtel verstecke, was anderorts kinder tagelang ernähren könnte, rülpse ich XXL und mir wird schlecht. nur DM.<br />
-einfach rein damit! 1. becher oben. 2. tablett unten.<br />
einfach rein damit. einfach rein in die klappe. einfach rein. und weg.</p>
<div id="WriteLikeCert" style="width: 400px; height: 150px; background-image: url(http://www.faz.net/f30/Images/diverse/WriteLikeCert.jpg);">
<div style="width: 285px; padding: 40px 0px 0px 15px; color: #0b0b66; font-size: 25px; line-height: 30px; font-family: Georgia; font-style: italic;"><span><a href="http://www.faz.net/f30/aktuell/WriteLike.aspx">Ingo Schulze</a></span></div>
</div>
<h2>Aus &#8220;<a href="http://kaschemme.de/2001/12/botconf/" target="_blank">bot.conf</a>&#8220;</h2>
<p>THX: &#8230;Bericht vor Ort. Wir schalten hierzur Life zur BIO3001 in New Hong Tokyork, der einzigen Konferenz, die Führungsbots, Wissensbots, Militärbots sowie Wirtschaftsbotte aus aller Welt an einen Tisch bringt. LEM, was können Sie zur Stunde sagen?</p>
<p>LEM: Bisher nur Vorlautes. Es erschienen erneut zahllose Demonstrandoiden, darunter auch etliche Suchbots, Schwätzbots und einige Anti-Auto-, -Atom-, -Gentomaten- und Dogmaautomaten, die sich hier aufspielen und vehement fordern, der Glaube an Quarks und Strings solle mit dem an Gott und Jesus gleichgestellt werden. Vor allem die Hefebefreier fallen durch lautes Gepiepse auf.</p>
<p>THX: Wie hoch ist die Gewaltbereitschaft auf der BIO3001?</p>
<p>LEM: Man kann da nur spekulieren. Intelligente Agenten, die sich mit Stealthtechniken in protestierende Streams eingeschlichen haben, berichten von Turing-Todescodes und einigen nullradikalen Von- Neumann-Reprotomaten, aber wer glaubt schon intelligenten Agenten?</p>
<p>THX: Wird die Konferenz überhaupt stattfinden können?</p>
<p>LEM: Nun, was das angeht: Sie findet bereits statt! Wissen Sie, die ganze Protestfolklore drumherum, nun, das gehört eben dazu, wenn Geschichte gemacht wird. Denken Sie nur an unseren Aussenministor, der immerhin mal eine nicht ISO9001-ertifizierte Teleologiebuchse montiert hatte.</p>
<div id="WriteLikeCert" style="width: 400px; height: 150px; background-image: url(http://www.faz.net/f30/Images/diverse/WriteLikeCert.jpg);">
<div style="width: 285px; padding: 40px 0px 0px 15px; color: #0b0b66; font-size: 25px; line-height: 30px; font-family: Georgia; font-style: italic;"><span><a href="http://www.faz.net/f30/aktuell/WriteLike.aspx">Theodor Fontane</a></span></div>
</div>
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		<title>Fünf einfache Regeln für die &#8220;Über uns&#8221;-Seite</title>
		<link>http://dichterunddenker.com/2010/09/5-regeln-fuer-die-uber-uns-seite/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 13:03:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; an die wir uns oft selbst nicht halten, aber was soll&#8217;s: der meist großartige Seth Godin hat heute unter dem Titel Five rules for your About page einen sehr einfachen Beitrag mit solchen Regeln verfasst, die in meiner kurzen erweiterten Version lauten: Verwenden Sie keine leeren Worthülsen! &#8211; Man muss hier das Original lesen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; an die wir uns oft selbst nicht halten, aber was soll&#8217;s: der meist großartige <strong>Seth Godin</strong> hat heute unter dem Titel <a href="http://sethgodin.typepad.com/seths_blog/2010/09/five-rules-for-your-about-page.html" target="_blank">Five rules for your About page</a> einen sehr einfachen Beitrag mit solchen Regeln verfasst, die in meiner <span style="text-decoration: line-through;">kurzen</span> erweiterten Version lauten:</p>
<ol>
<li><strong>Verwenden Sie keine leeren Worthülsen</strong>! &#8211; Man muss hier das <a href="Five rules for your About page" target="_blank">Original</a> lesen, es ist einfach zu gut.
<p>Wer sich für Worthülsen interessiert, wird übrigens auch in meinem <a href="http://pr-o-matic.de/" target="_blank">pr-o-matic.de</a> fündig, der aus gebrauchten PR-Worthülsen neue (schlechte) Pressetexte fabriziert (diese dafür gratis)</li>
<li><strong>Verwenden  Sie keine Fertig-Bilder</strong>!, vor allem nicht preiswerte oder gar kostenlose Stock-Image-Abfälle, wo irgendwelche Business-Gestalten zu sehen sind, die nichts mit Ihrem Unternehmen oder Ihrer Person zu tun haben. Ganz allgemein rate ich dazu, 300 bis 700 Euro in die Hand zu nehmen und einen Fotografen zu engagieren, der Sie in Ihrer Umgebung zeigt.
<p>Und: Nehmen Sie wirklich einen Fotografen, nicht einen Verwandten/Bekannten, der eine große DSLR spazieren trägt. Wer bei Ihnen ohne externe Blitz-Geräte auf Stativen anrückt, die deutlich größer sind als die Kamera, den sollten Sie gleich wieder nach Hause schicken.</li>
<li><strong>Erleichtern Sie die Kontaktaufnahme!</strong> Das klingt  wahnsinnig simpel und einleuchtend, und doch tut es natürlich keiner. Zum einen wegen der Spammer, zum anderen weil viele Unternehmen verhindern wollen, dass allzu viele &#8220;Durchschnittsbürger&#8221; (oder -KREISCH&#8217;- &#8220;Kunden&#8221;!) sie erreichen.
<p>Mein Ratschlag dazu: Verlinken Sie doch einfach / wenigstens auf Ihre Profile bei seriösen Business-Netzwerken wie Xing oder LinkedIn. Das verhindert, dass der übelste Spam bei Ihnen aufschlägt, erlaubt es aber zugleich, dass reale Menschen sie erreichen können.<br />
SOFERN diese realen Menschen sich ebenfalls dort befinden, versteht sich, was, das muss man sich auch klar machen, keineswegs in allen Branchen der Fall ist. Aber besser so ein Kontakt anbieten als gar keinen.</p>
<p>Wer bei 1&amp;1 eine Domain hat, kann übrigens eines kostenlose Telefon- und Fax-Nummer einrichten und deren eingehende Nachrichten per E-Mail an sich weiterleiten lassen. Auch das ist eine wirksame Methode, um eine erste Anti-Spam-Front zu errichten, ohne die Möglichkeit einer Kontaktaufnahme zu unterbinden. Meine Erfahrung ist, das Fax- und Robotstimmen-Spammer diese Nummern meiden.</li>
<li><strong>Zeigen Sie den Menschen!</strong> Das heißt: Nehmen Sie ein echtes Foto einer echten Person (natürlich von Ihnen!) und verwenden Sie Ihren wirklichen Namen. Plus ein paar Worte zu dem, was Sie tun, abgefasst in Ihren eigenen Worten, so, wie Sie sich auch auf einer Feier vorstellen würden.
<p>Wer keine Übung hat, so zu schreiben, wie er spricht, kann auf diesen Trick zurückgreifen: Verwenden Sie ein einfaches Diktaphon oder sprechen Sie sich selbst auf Ihren Anrufbeantworter; stellen Sie sich dort mündlich vor. Es schadet nichts, das mehrmals zu tun. Verwenden Sie dann die am besten klingende (nicht: die am gestelztesten klingende) Version. Es schadet nichts, diese kurze Selbstvorstellung ohnehin in petto zu haben&#8230; siehe auch dieses nette PDF-Dokument über den <a href="http://www.ihrwebvideo.de/EP/SR08-09ElevatorPitch.pdf" target="_blank">&#8220;40-Sekunden-Pitch</a>&#8220;</li>
<li>Im fünften Punkt empfiehlt Seth Godin, Testimonials (werbeneusprech für: &#8220;Empfehlungsschreiben&#8221;) einzuholen und zu verwenden. Das ist im angelsächsischen Sprachraum deutlich üblicher als bei uns, was man auch bei LinkedIn beobachten kann. Im Deutschen wirkt das doch oft etwas bemüht. Auch ich persönlich finde das schwer, zumal ich viele Kunden habe, die aus diversen Gründen (Z.B. Ghostwriting) nicht in Erscheinung treten wollen.
<p>Dennoch lohnt es sich, sich darüber mal einige Gedanken zu machen. Haben Sie Kunden, die etwas positives über Sie sagen würden? Es müssen ja nicht Dutzende sein, drei einfache wohlwollende Aussagen würden ja schon genügen. Wichtig: Holen Sie diese Aussagen stets <em>persönlich</em> ein, nicht durch einen Lakaien. Erklären Sie deutlich den Verwendungszweck. Verwenden Sie keine Zitate ohne Einverständnis des Zitierten!<br />
Übrigens: Das Einholen solcher Zitate bietet als probates Mittel an, um mit früheren Kunden mal wieder in einen zwanglosen Kontakt zu treten und sich in Erinnerung zu bringen &#8211; man weiß ja nie, was dabei herausspringt&#8230;</li>
</ol>
<p>So, dieser Beitrag ist ein wenig geschwätziger geworden als das Original, aber man soll ja schließlich nur abschreiben, wenn es garantiert keiner bemerken kann. <strong>Seth Godin&#8217;s Blog</strong> finden Sie übrigens auf <a href="http://sethgodin.typepad.com/" target="_blank">http://sethgodin.typepad.com/</a>.</p>
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		</item>
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		<title>Eine Unternehmensphilosophie (er)finden</title>
		<link>http://dichterunddenker.com/2010/09/eine-unternehmensphilosophie-erfinden/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 17:02:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[dichten]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer auch mal für Unternehmen textet, der bleibt oft an einem Stichpunkt kleben: die &#8216;Unternehmensphilosophie&#8217;. Ja, eine Philosophie hätte viele Unternehmen gerne &#8230; und liefern in ihrer ursprünglichen Selbstdarstellung oft nur leeres Gebrabbel. Weil es nämlich schwer ist: &#8216;Philosophie&#8217;, das klingt gleich nach einer halben Akropolis voller Togaträger, die im würdenvollen Schreiten darüber nachdenken, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer auch mal für Unternehmen textet, der bleibt oft an einem Stichpunkt kleben: die &#8216;Unternehmensphilosophie&#8217;. Ja, eine Philosophie hätte viele Unternehmen gerne &#8230; und liefern in ihrer ursprünglichen Selbstdarstellung oft nur leeres Gebrabbel. Weil es nämlich schwer ist: &#8216;Philosophie&#8217;, das klingt gleich nach einer halben Akropolis voller Togaträger, die im würdenvollen Schreiten darüber nachdenken, was die Welt im innersten zusammenhält.</strong></p>
<p><strong>Das kann ja nur scheitern.<br />
</strong></p>
<p>Dabei glaube ich, dass überraschend  viele Unternehmen tatsächlich eine Philosophie haben, eine, die über status quo und Expansion deutlich hinausgeht. Diese lässt sich allerdings stets nur im direkten Gespräch herauskriegen, im Wortgefecht mit den Machern, nicht in Mails und nicht per Telefon. Man muss die Damen und Herren Unternehmer quälen, bis sie damit herausrücken, was sie <em>eigentlich</em> wollen. Man muss sie ködern und verführen, bis sie endlich eine ihrer <em>Eitelkeiten</em> preisgeben &#8211; weil in der Eitelkeit oft der Kern ihrer Philosophie liegt, die ihrerseits dann überhaupt nicht eitel sein muss (und es meiner Erfahrung nach auch nur ganz selten ist).</p>
<p>Kurz: Harte Arbeit, und: &#8216;Wir müssen reden: Was wollt ihr wirklich? Worauf seid ihr stolz? Wobei geht euch einer ab?&#8217;.</p>
<p>Wenn Sie gerade ideenfrei, also <em>&#8216;woa man wie eine Pyramide praktisch davorsteht&#8217;</em> (Polt), vor dem Nichts in Form eins leeren Dokuments am Bildschirm sitzen und niemanden quälen können oder nicht wissen, in welche Richtung Sie quälen könnten: Die Website eines Webdesigners, <a href="http://www.smallhadroncollider.com/philosophy/" target="_blank">smallhadroncollider.com/philosophy/</a>, brachte mich heute auf die fehlenden Ideen, daher möchte ich Ihnen einen kurzen Blick darauf empfehlen. Diese Eigendarstellung ist so simpel und trotzdem Blafasel-Frei, <strong>das begeistert mich einfach.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie man bei Kurzgeschichtenwettbewerben rausfliegt</title>
		<link>http://dichterunddenker.com/2010/04/kurzgeschichtenwettbewerbe/</link>
		<comments>http://dichterunddenker.com/2010/04/kurzgeschichtenwettbewerbe/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 12:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[dichten]]></category>
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		<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe derzeit erstmalig die Möglichkeit, bei einem Literaturwettbewerb für Kurzgeschichten selbst in der Jury zu sitzen. Und ich muss sagen: Das öffnet Augen. Vor allem dafür, wie Juroren lesen - und was man daher als Autor berücksichtigen sollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer beruflich schreibt, der schreibt oft auch privat, denn er tut es gerne. Wer gerne schreibt, schreibt oft auch Kurzgeschichten. Wer  Kurzgeschichten schreibt und über diese nach literarischem Erfolg  strebt, macht früher oder später bei einem Literaturwettbewerb  irgendeiner Art mit. Die Perspektive des Autors: Man  schickt eine Story hin, die man vielleicht exklusiv für diesen  Wettbewerb geschrieben hat, schickt sie ab, hört wochen-, teils  monatelang nichts, erhält dann eine unverbindliche Absage (oder eben die  Zusage, aber das ist naturgemäß etwas seltener)</p>
<p><strong>Unlängst hatte ich die Möglichkeit, bei einem Wettbewerb selbst in  der Jury zu sitzen.</strong> Und ich muss sagen: Das öffnet Augen. Der  Wettbewerb wurde völlig überrollt, hunderte von Kurzgeschichten gingen  ein. Beim Sichten und Bewerten stecke ich jetzt so bei 50 Prozent und  stelle fest, dass sich mein Verhalten geändert hat. Während ich anfangs  noch jede Geschichte las und jede Story auch nach mehreren  Gesichtspunkten (nicht nur solides Handwerk, sondern zum Beispiel auch  die originelle Idee) bewertete, lese ich jetzt nur noch den Anfang, ein  Stück in der Mitte, und das Ende. Es geht nicht anders, die Zeit fehlt.</p>
<p>Unfair? Mitnichten. Denn <strong>einige Storys lese ich trotzdem komplett  durch.</strong> Und nur diese bekommen (danach) eine hohe Bewertung. Das von  mir erbrachte Opfer, auch die Mitte und das Ende zu lesen, ist  eigentlich  schon zu viel des Guten: Eine Geschichte, die mich nicht vergessen  lässt, dass ich eigentlich keine Zeit habe, sie zu lesen, und zur Mitte  springen muss, um vorwärts zu kommen, die <em>kann nur Mittelmaß</em> sein  (gemessen an meinem Geschmack, versteht sich).</p>
<p><strong>Während jene Geschichte, die ich unbedingt weiter lesen muss, einen   verdammt guten Job macht.</strong></p>
<p>Hier also die praktischen Regeln für Autoren, wie man sofort aus so  einem Wettbewerb rausfliegt:</p>
<ul>
<li><strong>Ignorieren Sie den Ausschreibungstext:</strong> Ihre Story mag eine  Themenverfehlung sein, macht das aber mit Ihrer Genialität wett, ganz  klar.</li>
<li><strong>Geben Sie sich keine Mühe</strong> mit dem Einstieg, der Juror  als Leser muss ja auch erst warm werden.</li>
<li><strong>Schreiben Sie das  Offensichtliche</strong>, also möglichst die Story,  die auf der Hand liegt und die Sie schon anderswo gelesen oder als  Film und TV-Serie gesehen haben. Leser und Juroren lesen gerne 100 Mal  die selbe  bewährte Geschichte in den üblichen Standard-Kulissen.</li>
<li><strong>Verwenden  Sie viele Buchstaben.</strong> Wenn das Limit bei 10 Seiten  liegt, dann machen Sie die voll. Randvoll. Gibt vielleicht Extrapunkte.</li>
<li><strong>Tricksen  Sie,</strong> um die maximale Seitenanzahl einzuhalten:  Seitenränder auf 0cm, Schrift auf 7  Punkt. Und Blocksatz, das sieht  irgendwie professionell aus.</li>
<li><strong>Machen Sie große Absätze.</strong> Textstruktur ist was für Opfer,  wahre Sieger schreiben ein Buch in einem Absatz. Auch Dialoge am besten  en bloc schreiben. Spannung ist nämlich auch, wenn der Leser nicht mehr  weiß, wer im Text wann was sagt.</li>
<li><strong>Ihnen fällt kein  interessanter Schluss ein?</strong> Einfach  weglassen, ist eh überbewertet.</li>
<li><strong>Sie haben eigentlich einen  Roman angefangen?</strong> Auch kein  Problem, Verleger verstehen das und muten Lesern einfach mal zehn Seiten  Romananfang mit Exposé der Fortsetzung zu. Das liest man oft.</li>
</ul>
<p><strong>Ist natürlich Quatsch.</strong> Die wirklichen Regeln, also: um  möglichst zu gewinnen, sind eigentlich solche, die jeder Autor  beherzigen sollte (außer bei extremen Genres wie experimenteller  Literatur), aber bei Wettbewerben werden sie noch wichtiger:</p>
<ul>
<li>Sorgen Sie dafür, dass der      erste Satz den Leser dazu zwingt,  den zweiten zu lesen &#8230;</li>
<li>&#8230; und dass der zweite Absatz      den  Leser zwingt, den dritten zu  lesen &#8230;</li>
<li>&#8230; und so weiter. Kurz: Dass      bereits der erste  Absatz den  Leser am Kragen packt und nicht mehr      loslässt. Und zwar nicht  irgendeinen geduldiger Leser, sondern <em>einen eiligen Leser</em>. Ihr  Leser ist einer, der      dringend ins Bett will, aufs Klo muss, etwas  ernsthaftes arbeiten sollte um seine Miete bezahlen zu können, lieber mit      dem  Kind was unternehmen würde, der  jetzt lieber Sex hätte, der eigentlich die Welt retten müsste &#8211; aber  während des Aufenthalts in Ihrer Story möglichst <em>nicht kann</em>, weil er mehr will, weil er nämlich <em>Ihre Story</em> weiter lesen möchte.</li>
<li>Bis zum zweiten Absatz, für den       dasselbe gilt. (Und so weiter.)</li>
<li>Absätze, für die das nicht       gilt, können sie gleich weglassen.  Zack, raus! Jeder Satz, der den Leser &#8211;      ergo auch den Juror &#8211; dazu  bringt, ihn zu überfliegen, bringt ihn dazu, sich      zu überlegen, ob  er nicht auch gleich den ganzen Rest überfliegen könnte.       &#8220;NÄCHSTER!&#8221;</li>
<li>Entscheiden Sie sich für ein spannendes Setting.  Viele Storys, die  ich gelesen haben, haben viel gewonnen, weil sie jenseits ausgelatschter Hotelteppiche wandelten, Personen ungewöhnliche (was oft heißt: besonders  gewöhnliche!) Jobs gaben oder sie in interessante Epochen schickten und  so weiter. Seien Sie im Himmels Willen einzigartig!</li>
<li>Mein Ratschlag zu  Genre-Wettbewerben oder engen thematischen  Vorgaben: Schreiben Sie ganz schnell drei bis fünf Beiträge zum Thema. <em> Rotzen Sie  diese lieblos runter.</em> Schauen Sie sich dann an, was diese gemeinsam haben. <em>Das</em> sind die Klischees, die Sie meiden müssen, weil alle anderen ihnen auf den Leim gehen. Denn  ich  versichere Ihnen, dass 90% der Wettbewerbsbeiträge die erstbeste Idee verwenden.  Schreiben Sie deswegen jetzt, hinterher, nach den Schnellschüssen, einen neuen Beitrag, einen, der nichts von  alledem beinhaltet; einen Text, der der ganz anders ist, aber dennoch im  Thema bleibt.</li>
<li>Sobald Sie beim Gegenlesen      Ihres eigenen  Textes das Gefühl  haben, Sie hätten etwas Geschriebenes vor      sich, eine Story oder gar einen  &#8220;Wettbewerbsbeitrag&#8221;, sollten Sie erwägen, den      Mist komplett  umzuschreiben. (Das ist deutlich wichtiger als drei Rechtschreibfehler.  Die verzeiht ein Juror nämlich, die sind sogar egal.)</li>
</ul>
<p>Nennen Sie mich zynisch. Ich nenne mich hilfsbereit. Wenn ich als  Juror so handle, dann handeln garantiert auch andere Juroren so. Sie  wissen es nun. Wer selber mal bei einem Wettbewerb mitmachen will:</p>
<ul>
<li>Ausschreibungen      alphabetisch <a href="http://www.uschtrin.de/preise.html" target="_blank">uschtrin.de/preise.html</a></li>
<li>Ausschreibungen nach      Genre <a href="http://www.uschtrin.de/preise_genre.html" target="_blank">uschtrin.de/preise_genre.html</a></li>
<li>Blind-Suche (Google/Bing/Yahoo)      nach &#8220;<a href="http://blindsearch.fejus.com/?q=literaturwettbewerbe&amp;type=web" target="_blank">Literaturwettbewerbe</a>&#8220;</li>
</ul>
<p><strong>Eine letzte Sache noch: Sparen Sie sich aufwändige Biographien,</strong> vor  allem solche, in denen Sie Ihre akademischen Karrieren, die fürs  Schreiben  hilfreich sein könnten, oder bestehende Erfolge (bei anderen   Wettbewerben, etc.) aufzählen. Wer einen trostlosen Einstieg liest, in   der Mitte nur Pfusch findet und am Ende eitle Prahlerei über sich   ergehen lassen muss, dessen Urteil fällt unter Umständen noch  harscher  aus als ohnehin schon. Das mag tatsächlich unfair sein, aber es ist  gewiss  menschlich.</p>
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		<title>Zehn Regeln für das Schreiben (nicht nur von Fiction)</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 06:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[inspirieren]]></category>
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		<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Guardian, den ich auch im Print immer wieder ganz nett finde, fand ich soeben durch Zufall online einen Artikel namens „Ten rules for writing fiction“, Adresse am Ende des Posts. Warum Sie den lesen müssen? Weil hier nicht irgendwelche Theoretiker zu Wort kommen, sondern Praktiker wie Elmore Leonard, Margaret Atwood, Geoff Dyer, Jonathan Franzen, Neil Gaiman, PD James und viele andere. Natürlich sind das alles Schriftsteller und viele von uns „nur“ Sachtexter - aber wie ich auf meinen Schreibtrainings gerne betone: Fast alles, was in der Literatur gilt, gilt auch bei einem guten Sachtext.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Guardian, den ich auch im Print immer wieder ganz nett finde, fand ich soeben durch Zufall online einen Artikel namens „Ten rules for writing fiction“, Adresse am Ende des Posts. Warum Sie den lesen müssen? Weil hier nicht irgendwelche Theoretiker zu Wort kommen, sondern Praktiker wie Elmore Leonard, Margaret Atwood, Geoff Dyer, Jonathan Franzen, Neil Gaiman, PD James und viele andere. Natürlich sind das alles Schriftsteller und viele von uns „nur“ Sachtexter &#8211; aber wie ich auf meinen Schreibtrainings gerne betone: Fast alles, was in der Literatur gilt, gilt auch bei einem guten Sachtext.</p>
<p><strong>Der von mir verehrte Elmore Leonard rät</strong>: <strong><em>„Never use a verb other than &#8216;said&#8217; to carry dialogue.“</em></strong> Diese Regel beherzige ich seit Jahren aus wahrscheinlich den gleichen Gründen wie er; Kunden hingegen glauben oft, <em>„&lt;Aussage&gt;&#8221;, freut sich Oberheinz XY</em> wäre eine unverzichtbare Grundzutat von Pressetexten. <strong><em>„Never use an adverb to modify the verb „said“ . . . he admonished gravely.“</em></strong>, schiebt Leonard schmunzelnd nach. Danke!</p>
<p>Sehr schön auch dieser Hinweis, der auch für Sachtexte gilt: <strong><em>„&#8230;leave out the part that readers tend to skip. Think of what you skip reading a novel: thick paragraphs of prose &#8230;“</em></strong><br />
Nun ist es ja so, dass der Sachtexter eine Agenda hat und eine bestimmte Auswahl von Informationen rüberbringen will, ja muss! -, daher beherzigt er diese Regel selten. Hier beißt sich aber die Katze aber in den Schwanz, denn man bringt auch keine Info rüber, wenn der Leser den informationsreichen Teil einfach überfliegt. Hier ist die Kunst der Textstrukturierung gefragt. Jeder Absatz ist eine neue Chance, den Leser wieder in den Text zu holen.</p>
<p><strong>Roddy Doyle hat ebenfalls ein paar gute Tipps</strong> auf Lager: <strong><em>„Fill pages as quickly as possible“</em></strong>, rät er zunächst, dann <strong><em>„Until you get to Page 50. Then calm down, and start worrying about the quality.“</em></strong>. Großartig! Schöner hätte ich das nicht sagen können, bei mir lautet das immer so: Schreiben Sie erst mal so viel wie möglich, bis Ihnen die Puste ausgeht. Und schmeißen Sie dann 90 Prozent weg.</p>
<p><strong>Für mich persönlich ist die Kunst des Schreibens nämlich vor allem die Kunst, sich von Geschriebenem zu verabschieden</strong>. Es mag Leute geben, bei denen jeder Satz und Absatz sofort sitzt. Ich gehöre nicht zu diesen Genies. Was ich schreibe, finde ich erst einmal schlecht. Die zweite Version ist noch viel schlechter. Erst die dritte wird mir sympathisch. Und so weiter.</p>
<p>Nun könnte man argumentieren, für solche Spielchen fehle einem Lohnschreiber die Zeit. Dem halte ich Zweierlei entgegen:<br />
1. Es gibt keinen Unterschied zwischen einem professionellen Sachtexter und einem professionellen Literaten, nur Auftraggeber und Aufgabenstellung sind verschieden. Beide sollte jedoch verbinden, das bestmögliche Ergebnis (Bestseller, Blümchenlyrik, große Kunst, eine Werbebroschüre) zu produzieren, denn das verstehe ich unter Professionalität. Anders gesagt: Wenn &#8216;Spielchen&#8217; helfen, professionelle Ergebnisse zu erzielen, bin ich voll dafür, ey.<br />
2. Der Trick ist natürlich, die erste Version rasant hinzurotzen. <strong>Ich behaupte: Viele von uns müssen erst mal die schlechte Fassung eines Textes schreiben, ehe sie die gute schreiben können.</strong> An der schlechten führt kein Weg vorbei, und zur guten Version führt ausschließlich der Weg über die schlechte. Daher spricht vieles dafür, die schlechte erste Rohfassung – und ihre Schwester, die erste halbherzige Überarbeitung – so schnell wie möglich hinter sich zu lassen.</p>
<p>Ja, natürlich taugen nicht alle Tipps für „fiction writer“ automatisch für Autoren von Sachbüchern, Informationstexten und was sonst noch so Geld bringt. Dennoch: „Ten rules for writing fiction“ hat mir schon beim Lesen Spaß gemacht, predigt an vielen Stellen dasselbe wie ich selbst immer predige – zum Beispiel: es einfach tun / wenn einem nichts mehr einfällt: ne Pause machen / sich alles selber laut vorlesen – und spiegelt obendrein den Humor einiger der Autoren. Zum Beispiel lohnen schon allein Margaret Atwoods erste Tipps die Lektüre von „Ten rules for writing fiction“: <a href="http://www.guardian.co.uk/books/2010/feb/20/ten-rules-for-writing-fiction-part-one" target="_blank">erster Teil hier</a>, <a href="http://www.guardian.co.uk/books/2010/feb/20/10-rules-for-writing-fiction-part-two">zweiter Teil hier</a> &#8211; viel Spaß!</p>
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		<title>Von der Gnade, nicht Recht haben zu müssen</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 06:17:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[denken]]></category>
		<category><![CDATA[relaxen]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute mal was philosophisches (light): Warum ich es zunehmend als Gnade empfinden, mich vom Zwang befreit zu haben, immer oder zumindest oft Recht haben zu müssen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Dienstleister hat man es immer wieder mal mit problematischen Kunden zu tun. Da werden dann klar kommunizierte Dinge falsch verstanden, schriftliche Briefings im Nachhinein neu interpretiert und vieles mehr. Das alles ist nur allzu menschlich und völlig in Ordnung, denn auftraggebende Personen befinden sich ja ihrerseits in einem Gestrüpp firmenpolitischer Intrigen und menschlicher Tragödien, und für sie ist es am einfachsten, Externe zu bashen, um intern einen Restglanz zu bewahren.</p>
<p>Es ist aber eben doch auch ein Riesenspaß, vor allem, weil eine wachsende Anzahl erwachsener Mitmenschen es für Notwendig halten, Dinge an die große Glocke zu hängen und an den &#8220;großen Verteiler&#8221; zu mailen. (Ich dachte wirklich, das hätten wir in den 90ern abgehakt.) Als Dienstleister steht man dann immer wieder vor der Frage, ob man den Hinweis, der den wahren derzeitigen Aufenthaltsort maximaler Blödheit klären würde, ebenfalls an den großen Verteiler zurückschreibt.</p>
<p><strong>Zu den Freuden des Alterns</strong> gehört die Gnade, das nicht mehr zu wollen. Mehr noch: Ich persönlich muss inzwischen nicht mal mehr eine einzelne, mich anpöbelnde Person auf ihre Fehler hinweisen (es sei denn, freilich, sie gefährden das Projekt). Neulich hatte ich einen besonders blöden unhaltbaren Vorwurf vorliegen, dessen Substanzlosigkeit man sich auch selbst hätte klarmachen können. In &#8211; ich schwöre &#8211; allerunschuldigster Unschuld zeigte ich den einfachen Lösungsweg auf, und statt eines &#8220;Danke&#8221; oder wenigstens eines beschämten Schweigens erhielt ich einen Nachtritt per Mail (in diesem Medium fühlen sich offenbar besonders viele bemüßigt, dem Schlechten in ihnen freien Lauf zu lassen).</p>
<p>Man denke sich nur: Dieser unglückliche Mitmensch hat fünf Minuten seines Lebens verschwendet, nur um mir irgendwie reindrücken zu können, dass am Ende doch er im Recht gewesen wäre und nicht ich. Ich hätte nun, den klassischen Spielregeln folgend, meinerseits ebenfalls fünf Minuten meines Lebens verschwenden können, um zu argumentieren, warum man das auch anders sehen kann, weil ja nämlich in Wirklichkeit ich ich ich etc pepe&#8230;</p>
<p>Ich habe darauf verzichtet (und statt dessen diesen Beitrag hier verfasst, der natürlich seinerseits als ultimatives Meta-Rechthaben-wollen angreifbar ist.).<br />
Und ich bemerke, dass ich das immer öfter tue: auf das Rechthaben verzichten. Nicht aus Angst, einen Kunden zu vergraulen &#8211; meine Dienstleistung ist ja nicht &#8220;Unterwürfigkeit&#8221; -, sondern weil es die Mühe nicht lohnt. Niemand wird schlauer, wenn man ihm sagt, wie dumm seine Frage und sein Vorwurf sind. Zugleich ist ja immerhin auch möglich, dass ich im Unrecht bin, mich irre, und die Große (eitle) Verteidigungsrede also völlig vergebens halte. Also kann man sich auch entspannen (wenn man das kann). <strong>Daher empfinde ich es <strong>z</strong></strong><strong>unehmend </strong><strong>als Gnade,</strong> <strong>nicht mehr Recht haben zu  müssen.</strong></p>
<p>Man denke nur an all die Meetings, in denen von zehn Konzepten nur eines überleben kann. Ein Großteil der Zeit in ihnen wird nur damit verbracht, dass die Vertreter von neun nicht überleben werdenden oder nicht überlebt habenden Konzepten wortreich &#8220;beweisen&#8221;, dass sie mit ihrem Konzept aber doch Recht gehabt hätten, irgendwie. Das alles könnten wir uns sparen, wenn wir einfach öfter einfach Mal darauf <em>verzichten</em>, Recht haben zu müssen. Dieses verbissene Siegen-wollen ist kaum weniger peinlich als interviewte Fußballer, die nach dem 0:5 wortreich erklären, warum man *eigentlich* hätte gewinnen *müssen*.</p>
<p><strong>Alles verschwendeter Atem.</strong> Wenn das &#8220;Game Over&#8221; blinkt, ist das Spiel vorbei &#8211; und das bedeutet ja auch, dass ein neues beginnt. In dem Film &#8220;<a href="http://www.imdb.com/title/tt0109707/quotes" target="_blank">Ed Wood</a>&#8221; telefoniert der legendäre Regisseur nach seinem ersten, miesen Streifen mit seinem enttäuschten Produzenten.</p>
<blockquote><p>Ach wirklich? Der schlechtes Streifen, den Sie je gesehen haben, soso. &#8211; Na, macht nichts: Der nächste wird besser! Hallo? Hallo?</p></blockquote>
<p><strong>&#8220;Der nächste wird besser!&#8221;</strong> Das ist eine Haltung, die ich gut finden kann.</p>
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		<title>Lesen Sie (ver)alte(te) Zeitungen!</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 06:47:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[inspirieren]]></category>
		<category><![CDATA[Hysterie]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Prioritäten]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeitungen lese ich kaum mehr wegen tagesaktueller News. Ich spreche sicher nicht für den Mann von der Straße (und glaube auch nicht daran, dass Zeitungen &#8220;tot&#8221; sind), aber wer morgens in der Dusche Radio hört, am Smartphone zig RSS-Junks-Feeds zieht und sich abends noch in die Tagesschau zappt, der braucht die selben Agenturstories nicht auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-270" title="gazeta" src="http://dichterunddenker.com/wp-content/uploads/2010/03/gazeta.jpg" alt="" width="200" height="305" />Zeitungen lese ich kaum mehr wegen tagesaktueller News. Ich spreche sicher nicht für den Mann von der Straße (und glaube auch nicht daran, dass Zeitungen &#8220;tot&#8221; sind), aber wer morgens in der Dusche Radio hört, am Smartphone zig RSS-Junks-Feeds zieht und sich abends noch in die Tagesschau zappt, der braucht die selben Agenturstories nicht auch noch schlecht um/geschrieben in der &#8220;Welt kompakt&#8221; lesen (Springer hat angeblich einen Newsroom von 400 Journalisten &#8211; ich frage mich, was die da den ganzen Tag machen).</p>
<p>Daher lese ich fast nur noch Wochenzeitungen. Doch obwohl &#8220;News&#8221; (gedruckt) längst nicht mehr so sinnvoll  sind wie früher, versuchen leider auch Wochenzeitungen wie die Zeit oder die FAS noch immer,  irgendwie &#8220;aktuell&#8221; zu sein. <strong>Ich lese daher diese Zeitungen,</strong> in denen ich nach wie  vor sehr gerne blättere, <strong>nur noch mit etwa dreiwöchiger Verspätung</strong>. Und kann das jedem nur zur Nachahmung empfehlen.</p>
<p><strong>Etwas  erstaunliches passiert dann:</strong> Die Wichtigkeit verschiebt sich, der ach so heiße Top-Titel ist uninteressant, der um Weitsicht bemühte Leitartikel hat sich überlebt und wurde von der Wirklichkeit eingeholt, all die vagen Phrasen (&#8220;wird sich nun zeigen&#8221;) haben sich bestätigt oder wurden widerlegt. Viele Artikel haben sich erübrigt, die  Hysterien sind abgeklungen, durchs Dorf wird längst eine neue Sau getrieben, die alte ist aus der Sicht und aus dem Sinn. <strong>Was übrig bleibt,</strong> sind die Artikel  und Beiträge, die &#8211; finde ich &#8211; <em>wirklich</em> lesenswert sind, und die im Online-Junk kaum Platz erhalten, obwohl es gerade dort nicht an ihm mangelt.</p>
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		<title>Wenn nichts mehr weitergeht: Lassen Sie es gut sein!</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 14:48:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[dichten]]></category>
		<category><![CDATA[inspirieren]]></category>
		<category><![CDATA[befreien]]></category>
		<category><![CDATA[Blockade]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern beschäftigte mich ein Problem. Ich verschwendete sicher einen halben Tag an seine Lösung, und doch fand ich sie nicht. Ich ließ es gut sein, legte den Rechner schlafen und las ein Buch, dass damit rein gar nichts zu tun hatte. Heute morgen startete der PC mit genau denselben Fenster, mit denen ich ihn gestern verlassen hatte, und ich hatte die Lösung - nach dem Duschen, parallel zum Mail-Checken, noch vor dem Frühstück - in Sekunden. Die Ausarbeitung fehlt natürlich noch, aber das eigentliche Hindernis ist über Nacht verschwunden. Wer hat es weggeräumt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern beschäftigte mich ein Problem. Ich verschwendete sicher einen halben Tag an seine Lösung, doch ich fand sie nicht. Schließlich ließ ich es gut sein, legte den Rechner schlafen und las ein Buch, das damit rein gar nichts zu tun hatte. Heute morgen startete mein Rechner mit genau denselben Fenstern, mit denen ich ihn gestern verlassen hatte, und zack! &#8211; da war die Lösung, gefunden in Sekunden, nach dem Duschen, parallel zum Mail-Checken, noch vor dem Frühstück, mit nassen Haaren, im Stehen. Klar, die Ausarbeitung und Umsetzung fehlt natürlich noch, aber das ist alles nur &#8220;Arbeit&#8221; &#8211; das eigentliche Hindernis hingegen, das ist über Nacht verschwunden. Doch wer hat es weggeräumt?</p>
<p>Im Wissenschaftsboulevard liest man, dass unser Hirn über Nacht den ganzen vorherigen Tag durchackern und alle aufgenommenen Informationen neu sortieren würde. Und eben das sei der Grund, warum &#8220;eine Nacht drüber schlafen&#8221; ein guter Weg wäre, um zu neuen, besseren Grundlagen einer Entscheidung zu kommen. Hmm. Mir persönlich kommt zunehmend der Verdacht, dass niemand das Hindernis für mich aus dem  Weg geräumt hat &#8211; vielmehr war ich selbst das Hindernis. Ich, gestern Abend, abgearbeitet, verzweifelt, das Problem schnell noch lösen wollend, ehe der Tag endete, ich <em>war</em> die Blockade.</p>
<p>Der Mensch, der heute morgen durch meine Augen blickte, war ein anderer, sein Blick auf die Dinge war es ebenfalls.</p>
<p>Daher mein Rat an alle, die es sich leisten können: Lassen Sie es gut sein, schlafen Sie eine Nacht drüber! Oder, wenn es dafür noch nicht spät genug ist (;-), gehen Sie auf eine Tasse Tee vor die Tür. Treffen Sie sich mit einem Bekannten zum Mittagessen, reden Sie dabei aber nicht über das Problem. Es löst sich, das beobachte ich immer öfter, wie von selbst.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kunst und Technik des Erzählens – kostenlos erhältlich</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 22:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz</dc:creator>
				<category><![CDATA[analysieren]]></category>
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		<description><![CDATA[„Erzählen lernt man, indem man es tut“, Otto Kruse. Und dabei hilft sein kostenlos erhältliches Buch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->„Erzählen lernt man, indem man es tut.“ &#8211; so Otto Kruse. Und beim Tun und Erlernen hilft sein erstklassiges Lehrbuch, das er für Geschichtenerzähler geschrieben hat.</p>
<p>Das Buch „Kunst und Technik des Erzählens“ richtet sich nicht nur an professionelle Erzähler – Romanautoren, Journalisten, Redner, etc.: Es hilft jedem, der eine Geschichte erzählen will, ob im Beruf, in Politik, Werbung, in der Beratung (Stichwort Storytelling), im Coaching oder just for fun.</p>
<p>So zeigt es, wie man Aufmerksamkeit gewinnt, Spannung aufbaut, die Gefühle des Lesenden oder Zuhörers anspricht und wie man seine eigene Erzählstimme findet. Auch beim Organisieren des Schreibprozesses und beim Überwinden von Blockaden ist das Buch von Nutzen.</p>
<p>Es ist kein Lese-, sondern ein Schreib-Buch: Sicher, man kann das Buch auch einfach nur mit Genuss lesen, es ist gut geschrieben und angenehm zu lesen. Wer aber wirklich Nutzen aus dem Buch ziehen will, arbeitet die knapp 50 praktischen Übungen durch – Erzählen lernt man schließlich, indem man es tut.</p>
<p>Das Buch ist 2001 bei Zweitausendeins erschienen, heute aber nicht mehr beim Verlag lieferbar (ISBN 3861503921). Antiquarisch findet man das Buch manchmal noch für 40 bis 50 Euro.</p>
<p>Erfreulicherweise hat der Autor das Manuskript inzwischen in Form einer PDF-Datei kostenlos zum Download bereitgestellt. Zu finden ist es auf der Website des <a title="Download des Buchmanuskripts" href="www.zps.zhaw.ch/de/linguistik/zentrum-fuer-professionelles-schreiben.html" target="_blank">Zentrums für Professionelles Schreiben der Zürcher Hochschule Winterthur</a>, das Kruse heute leitet.</p>
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		<title>10 Tipps für Romanautoren</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 15:24:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[notieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin ja kein Freund von &#8220;Die 10 besten Tipps zu xyz&#8221;. Aber die Tipps, die Elmore Leonard in einem Beitrag für die New York Times veröffentlicht hat, sollte sich wirklich jeder Romanautor hinter die Ohren schreiben und gut sichtbar an den Bildschirm pinnen. Und sich bitteschön auch daran halten. Zu finden sind die Tipps [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ja kein Freund von &#8220;Die 10 besten Tipps zu xyz&#8221;. Aber die Tipps, die Elmore Leonard in einem Beitrag für die New York Times veröffentlicht hat, sollte sich wirklich jeder Romanautor hinter die Ohren schreiben und gut sichtbar an den Bildschirm pinnen. Und sich bitteschön auch daran halten.</p>
<p>Zu finden sind die Tipps <a title="Elmore Leonard - Tipps für Schriftsteller" href="http://www.nytimes.com/2001/07/16/arts/writers-writing-easy-adverbs-exclamation-points-especially-hooptedoodle.html?pagewanted=1" target="_blank">hier</a>.</p>
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